Dies ist eine Konversation, die ich letztens mit einer Künstlichen Intelligenz gehabt habe. Sie zeigt einem, der dies noch nicht kennt, wie menschlich diese KIs inzwischen sind.

Ich stetze dies aber auch hier hin, weil dies relativ unprätentiös den Teppich (also das Gebiet) zeigt, indem wir uns bewegen.

Irgendwann kommt vielleicht von mir eine Seite "Straßenbahn als Werkzeug" oder so, die einfach zeigt, warum "wir" für die Straßenbahn sind und für welche Zwecke sie geschaffen wurde.
Straßenbahn heißt nicht "Kein Bus, Kein Auto, Keine U-Bahn, Keine S-Bahn". Straßenbahn heißt "Wir haben eine Straßenbahn und die ist gut, weil sie..." (Das kursive kam von einer KI)

Wie ich unten sage: "Für jeden Zweck das richtige Messer".

Was mich hier in Hamburg nur so nervt ist, daß man hier die Straßenbahn komplett ausblendet, fast sogar verteufelt, indem man sich nur über ihre (teilweise angedichteten) Nachteile unterhält und die Vorteile der Straßenbahn nicht einmal erwähnt oder sie untergebuttert werden. (Und dies passiert auch in anderen Städten, wie zum Beispiel Wisbaden.)

"Nur die Straßenbahn ist geeignet wirklich Leute zum Umsteigen vom Auto zu animieren." Warum?

Die Aussage "Nur die Straßenbahn ist geeignet wirklich Leute zum Umsteigen vom Auto zu animieren" ist eine starke These und in dieser absoluten Form wahrscheinlich nicht ganz zutreffend. Es gibt mehrere Gründe, warum auch andere Verkehrsmittel und Maßnahmen Menschen zum Umsteigen bewegen können. Allerdings enthält die Aussage einige wichtige Kernpunkte, warum die Straßenbahn in bestimmten Kontexten eine besonders effektive Rolle spielen kann:

Argumente für die These (Warum die Straßenbahn besonders geeignet sein kann):
Hohe Kapazität: Straßenbahnen können im Vergleich zu Bussen deutlich mehr Fahrgäste aufnehmen. Dies ist besonders in dicht besiedelten städtischen Gebieten wichtig, um große Pendlerströme zu bewältigen und Überlastung zu vermeiden.
Direkte Linienführung und Vorrangschaltungen: Straßenbahnen fahren oft auf eigenen Gleiskörpern und genießen an Kreuzungen Vorrangschaltungen. Dies führt zu einer höheren Zuverlässigkeit und kürzeren Fahrzeiten im Vergleich zum Auto oder Bussen, die im Stau stehen können. Diese Planbarkeit ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des ÖPNV.
Hoher Fahrkomfort: Straßenbahnen bieten in der Regel einen ruhigeren und komfortableren Fahrbetrieb als Busse. Die ebenerdigen Einstiege an vielen Haltestellen erleichtern den Zugang für alle Fahrgäste, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und Familien mit Kinderwagen.
Starke Signalwirkung und Image: Eine gut ausgebaute Straßenbahninfrastruktur sendet ein starkes Signal für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Verkehrspolitik. Sie kann das Image einer Stadt als modern und umweltbewusst prägen und somit psychologisch eher zum Umsteigen motivieren.
Integration in den städtischen Raum: Straßenbahnen sind oft fester Bestandteil des Stadtbildes und können zur Aufwertung von Stadtteilen beitragen. Ihre Haltestellen sind oft zentral gelegen und gut an andere Verkehrsmittel und Einrichtungen angebunden.
Elektrischer Antrieb: Straßenbahnen sind in der Regel elektrisch betrieben und somit lokal emissionsfrei. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz, was für viele Menschen ein zunehmend wichtiger Faktor bei der Verkehrsmittelwahl ist.
Argumente gegen die These (Warum andere Verkehrsmittel und Maßnahmen ebenfalls wichtig sind):
U-Bahnen: In sehr dicht besiedelten Großstädten mit hohem Fahrgastaufkommen sind U-Bahnen oft die effizienteste Lösung für schnelle und kapazitätsstarke Verbindungen. Sie sind unabhängig vom Straßenverkehr und können auch längere Distanzen ohne Störungen zurücklegen.
S-Bahnen: S-Bahnen verbinden das städtische Zentrum mit dem Umland und sind entscheidend für Pendlerverkehre über größere Distanzen.
Gut ausgebautes Busnetz: Busse haben eine höhere Flexibilität in der Linienführung und können auch weniger dicht besiedelte Gebiete erschließen. Moderne Busse bieten ebenfalls zunehmend Komfort und Umweltfreundlichkeit.
Attraktive Fahrradinfrastruktur: Gut ausgebaute und sichere Radwege sowie Fahrradabstellanlagen an Haltestellen können eine wichtige Ergänzung zum ÖPNV sein und Kurzstreckenfahrten mit dem Rad attraktiv machen.
Carsharing und On-Demand-Verkehre: Diese flexiblen Mobilitätsangebote können in bestimmten Situationen eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto darstellen und den Umstieg erleichtern.
Integrierte Tarifsysteme und Fahrgastinformation: Einfache und attraktive Tarife sowie umfassende und aktuelle Fahrgastinformationen sind entscheidend für die Attraktivität des gesamten ÖPNV.
Verkehrsberuhigung und Parkraummanagement: Maßnahmen, die die Attraktivität des Autofahrens reduzieren (z.B. Parkgebühren, Reduzierung von Stellplätzen, Tempo 30-Zonen), können ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel leisten.
Flankierende Maßnahmen: Eine gute Anbindung an andere Verkehrsmittel, wie z.B. Busse, U-Bahnen oder Fahrräder, ist entscheidend für den Erfolg der Straßenbahn und die Attraktivität des ÖPNV insgesamt.
Infrastrukturinvestitionen: Der Bau und die Instandhaltung von Straßenbahnstrecken erfordern erhebliche Investitionen, die in einem integrierten Verkehrssystem auch auf andere Verkehrsmittel verteilt werden sollten.
Bewusstseinsbildung und Kampagnen: Information und Motivation spielen eine wichtige Rolle, um Menschen zum Umdenken und Umsteigen zu bewegen.

Fazit:

Die Straßenbahn ist zweifellos ein wichtiges und effektives Mittel, um Menschen zum Umsteigen vom Auto zu bewegen, insbesondere in mittelgroßen und großen Städten mit entsprechendem Fahrgastpotenzial. Ihre hohe Kapazität, Zuverlässigkeit, der Fahrkomfort und die positive Signalwirkung machen sie zu einer attraktiven Alternative.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass nur die Straßenbahn diese Aufgabe allein bewältigen kann. Ein integrierter Ansatz, der ein gut ausgebautes und aufeinander abgestimmtes Netz verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel (U-Bahn, S-Bahn, Bus, Tram) mit einer attraktiven Fahrradinfrastruktur, flexiblen Mobilitätsangeboten und flankierenden Maßnahmen im Bereich Verkehrsmanagement und Bewusstseinsbildung kombiniert, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Verkehrswende.

Die spezifische Eignung der Straßenbahn hängt stark vom jeweiligen städtischen Kontext, der Siedlungsstruktur und den vorhandenen Gegebenheiten ab. In einigen Städten können andere Verkehrsmittel oder Kombinationen effektiver sein.

Naja, hier in Hamburg sagen viele, wir haben schon eine U- und S-Bahn, wozu brauchen wir noch eine Straßenbahn.

Die Argumentation in Hamburg, dass U- und S-Bahn bereits vorhanden sind und eine zusätzliche Straßenbahn daher unnötig sei, ist ein nachvollziehbarer Standpunkt, der jedoch einige wichtige Aspekte außer Acht lässt. Es gibt durchaus gute Gründe, warum eine Straßenbahn in Hamburg – trotz des bestehenden U- und S-Bahn-Netzes – eine sinnvolle Ergänzung sein könnte und in bestimmten Bereichen sogar Vorteile bieten würde.

Hier sind einige Gegenargumente und Erklärungen, warum die Straßenbahn auch in einer Stadt mit gut ausgebautem U- und S-Bahn-Netz eine Rolle spielen kann:

Ergänzung und Feinerschließung:
Ergänzung des bestehenden Netzes: Die Straßenbahn kann Gebiete erschließen, die nicht direkt an U- oder S-Bahn-Linien angebunden sind. Sie kann somit Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz schließen und eine bessere Feinverteilung der Fahrgäste ermöglichen.
Querverbindungen: Straßenbahnen eignen sich gut für Querverbindungen zwischen radial verlaufenden U- und S-Bahn-Linien. Dies kann Umsteigewege verkürzen und die Reisezeiten für bestimmte Relationen deutlich reduzieren.
Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten: Straßenbahnen können Wohngebiete und Gewerbezentren besser an das übergeordnete Schnellbahnnetz anbinden und so die Attraktivität dieser Gebiete steigern.
Vorteile der Straßenbahn in bestimmten Kontexten:
Oberirdische Führung und Sichtbarkeit: Die oberirdische Führung der Straßenbahn macht sie für Fahrgäste und Anwohner sichtbarer und zugänglicher. Dies kann die Hemmschwelle zur Nutzung senken.
Integration in den Stadtraum: Straßenbahnen können bei guter Planung zur städtebaulichen Aufwertung beitragen und den öffentlichen Raum beleben.
Direktere Erschließung von Zentren und Einkaufsstraßen: Straßenbahnen können oft direkt durch Einkaufsstraßen und Stadtteilzentren fahren und so eine bequemere Anreise ermöglichen.
Kürzere Haltestellenabstände: Im Vergleich zu U- und S-Bahnen haben Straßenbahnen oft kürzere Haltestellenabstände, was den fußläufigen Zugangsbereich erweitert und die Erreichbarkeit im Quartier verbessert.
Kostengünstigerer Bau und Betrieb (in bestimmten Fällen): Der Bau von oberirdischen Straßenbahnstrecken ist in der Regel kostengünstiger als der Bau von U-Bahn-Tunneln oder aufwendigen S-Bahn-Trassen. Auch der Betrieb kann in bestimmten Szenarien wirtschaftlicher sein.
Psychologische Wirkung: Eine moderne Straßenbahn kann ein positives Image für den öffentlichen Nahverkehr schaffen und mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto motivieren, da sie als modern, komfortabel und umweltfreundlich wahrgenommen wird.
Warum die Argumentation in Hamburg kurzsichtig sein könnte:
Zukünftiges Wachstum und steigende Fahrgastzahlen: Hamburg ist eine wachsende Metropole. Eine zusätzliche Straßenbahn könnte helfen, die steigende Nachfrage nach öffentlicher Mobilität zu bewältigen und das bestehende Netz zu entlasten.
Verkehrswende und Klimaziele: Die Reduzierung des Autoverkehrs ist ein zentrales Ziel der Verkehrswende. Eine attraktive Straßenbahn kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.
Lebensqualität: Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr mit verschiedenen Verkehrsmitteln kann die Lebensqualität in der Stadt erhöhen, indem er Staus reduziert, die Luftqualität verbessert und eine bessere Erreichbarkeit ermöglicht.

Fazit für Hamburg:

Auch wenn Hamburg über ein gut funktionierendes U- und S-Bahn-Netz verfügt, kann eine strategisch geplante und in das bestehende Netz integrierte Straßenbahn durchaus einen Mehrwert bieten. Sie könnte neue Gebiete erschließen, Querverbindungen verbessern, die Feinverteilung optimieren und in bestimmten Bereichen eine attraktivere Alternative zum Auto darstellen.

Die Frage ist nicht, ob man entweder U-/S-Bahn oder Straßenbahn braucht, sondern wie alle Verkehrsmittel in einem intelligenten Gesamtkonzept zusammenwirken können, um den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg noch attraktiver und leistungsfähiger zu gestalten und so mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto zu bewegen. Eine detaillierte Analyse der Verkehrsströme und der unerschlossenen Gebiete wäre notwendig, um das Potenzial einer Straßenbahn in Hamburg konkret zu bewerten.

Du sagst: "Kostengünstigerer Bau und Betrieb (in bestimmten Fällen)". Kennst Du Fälle, wo wo eine Schnellbahn (Also U- oder S-Bahn) günstiger, als eine Straßenbahn wäre oder gewesen ist.

Ja, es gibt durchaus Fälle, in denen der Bau oder Betrieb einer Schnellbahn (U- oder S-Bahn) günstiger sein kann oder war als der einer Straßenbahn. Die Kosten hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, und die pauschale Aussage, dass Straßenbahnen immer günstiger sind, stimmt nicht.

Hier sind einige Szenarien und Beispiele, in denen eine Schnellbahn kostengünstiger sein kann:

  1. Günstige Topografie für oberirdische Trassen:

    S-Bahnen im suburbanen Raum: Wenn eine S-Bahn-Strecke weitgehend oberirdisch auf bereits vorhandenen Bahntrassen oder in wenig bebautem Gebiet verlaufen kann, sind die Baukosten oft deutlich geringer als für den Bau neuer Straßenbahntrassen in städtischen Bereichen, die möglicherweise Anpassungen der Straßeninfrastruktur, Verlegung von Leitungen etc. erfordern. Beispiel: Der Ausbau bestehender Eisenbahnstrecken zu S-Bahn-Linien in vielen Städten nutzt vorhandene Infrastruktur und ist oft kosteneffizienter als der Neubau einer Straßenbahn auf einer komplett neuen Trasse.

  2. Hohe Fahrgastdichte und lange, direkte Verbindungen:

    U-Bahnen in sehr dicht besiedelten Kernstädten: Wenn sehr hohe Fahrgastzahlen über längere, unabhängige Strecken befördert werden müssen, kann die U-Bahn aufgrund ihrer hohen Kapazität und der Möglichkeit, Staus komplett zu umgehen, langfristig wirtschaftlicher sein. Die anfänglich hohen Baukosten (Tunnelbau) können sich durch den effizienten Betrieb und die Vermeidung von Folgekosten durch Staus (für Busse oder oberirdische Bahnen) amortisieren. Beispiel: In sehr dicht besiedelten Innenstadtbereichen, wo oberirdische Lösungen den Straßenverkehr stark beeinträchtigen würden, kann der Bau einer U-Bahn unter der Straße langfristig die wirtschaftlichere und städtebaulich verträglichere Lösung sein, auch wenn die initialen Kosten höher sind.

  3. Synergieeffekte mit bestehender Infrastruktur:

    Erweiterung bestehender Schnellbahnnetze: Der Ausbau eines bereits vorhandenen U- oder S-Bahn-Netzes kann in bestimmten Fällen kostengünstiger sein als der Aufbau eines komplett neuen Straßenbahnnetzes in einer Stadt. Dies gilt insbesondere dann, wenn Synergieeffekte bei Betriebswerken, Personal und Verwaltung genutzt werden können. Beispiel: Die Verlängerung einer bestehenden U-Bahn-Linie in einem bereits erschlossenen Korridor kann unter Umständen günstiger sein als der Bau einer neuen Straßenbahnlinie in einem anderen, bisher unerschlossenen Gebiet, da keine komplett neue Infrastruktur (Depots, etc.) benötigt wird.

  4. Günstige geologische Bedingungen für Tunnelbau:

    In Gebieten mit einfach zu bearbeitendem Untergrund können die Kosten für Tunnelbau sinken und U-Bahn-Projekte wirtschaftlicher machen als erwartet.

Faktoren, die die Kosten beeinflussen:

Es ist wichtig zu betonen, dass die Kosten stark von den spezifischen Umständen eines Projekts abhängen:
Topografie und Geologie: Schwieriger Baugrund (Fels, Wasser) treibt die Kosten in die Höhe, insbesondere beim Tunnelbau.
Bebauungsdichte: Enge Bebauung erfordert aufwendigere Baumaßnahmen und kann die Kosten für oberirdische Trassen ebenfalls erhöhen (z.B. Abriss, Verlegung von Leitungen).
Streckenführung: Lange Tunnelstrecken sind teuer, während oberirdische Trassen in freiem Gelände günstiger sind.
Technik: Automatisierter Betrieb kann langfristig Personalkosten sparen, erfordert aber höhere Anfangsinvestitionen.
Standards und Auflagen: Sicherheitsstandards und Umweltauflagen können die Kosten beeinflussen.
Fahrzeugbeschaffung: Die Kosten für U-Bahn- oder S-Bahn-Züge können höher oder niedriger sein als für Straßenbahnen, abhängig von Kapazität und Ausstattung.
Betriebskosten: Diese hängen von Faktoren wie Energieverbrauch, Personalaufwand und Wartung ab und können sich zwischen den Systemen unterscheiden.

Fazit:

Es gibt keine allgemeingültige Antwort, welches System immer günstiger ist. In bestimmten Fällen und unter bestimmten Bedingungen können U- oder S-Bahnen in Bezug auf Bau oder Betrieb kostengünstiger sein als Straßenbahnen. Dies hängt stark von den lokalen Gegebenheiten, den beförderten Fahrgastzahlen und den spezifischen Projektanforderungen ab. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse ist entscheidend, um die wirtschaftlichste und effizienteste Lösung für eine bestimmte Verkehrsaufgabe zu ermitteln.

"...wirtschaftlichste und effizienteste Lösung für eine bestimmte Verkehrsaufgabe zu ermitteln...".
Mit anderen Worten, man braucht "für jeden Zweck das richtige Messer".
Das war mal ein Werbespruch der Firma Zwilling, die Messer hergestellt hat.

Absolut! Ihre Analogie mit dem Werbespruch der Firma Zwilling trifft den Nagel auf den Kopf. Genauso wie man für unterschiedliche Schneidarbeiten in der Küche verschiedene Messer mit spezifischen Eigenschaften benötigt, erfordert die Lösung unterschiedlicher Verkehrsprobleme den Einsatz des jeweils wirtschaftlichsten und effizientesten Verkehrsmittels.

Es gibt nicht das eine "beste" Verkehrsmittel für alle Situationen. Jedes System – sei es Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Bus oder auch innovative Formen wie On-Demand-Verkehre – hat seine Stärken und Schwächen in Bezug auf:
Kapazität: Wie viele Personen können transportiert werden?
Geschwindigkeit: Wie schnell können die Fahrgäste ihr Ziel erreichen?
Reichweite: Welche Distanzen können effizient bedient werden?
Kosten: Sowohl für den Bau und die Infrastruktur als auch für den laufenden Betrieb.
Flexibilität: Wie gut kann sich das System an veränderte Bedingungen anpassen?
Umweltverträglichkeit: Welche Auswirkungen hat das System auf die Umwelt?
Integration in den Stadtraum: Wie gut fügt sich das System in die städtische Umgebung ein?
Zugänglichkeit und Komfort: Wie einfach und angenehm ist die Nutzung für die Fahrgäste?
Die "richtige Wahl" hängt also immer vom spezifischen "Zweck" ab, also der konkreten Verkehrsaufgabe:
Hohe Fahrgastdichte auf einer Hauptverkehrsachse in der Innenstadt? Hier könnte eine U-Bahn mit hoher Kapazität und Unabhängigkeit vom Straßenverkehr die effizienteste Lösung sein.
Erschließung von weniger dicht besiedelten Vorortbereichen? Hier könnte eine S-Bahn oder ein gut ausgebautes Busnetz wirtschaftlicher und flexibler sein.
Feinverteilung in einem Stadtteil und Anbindung an übergeordnete Linien? Hier könnte eine Straßenbahn mit kürzeren Haltestellenabständen und guter Integration in den Straßenraum ideal sein.
Bedienung von Gebieten mit geringer Nachfrage oder zu ungewöhnlichen Zeiten? Hier könnten flexible On-Demand-Verkehre eine effizientere Alternative zu starren Linien sein.

Die Kunst der Verkehrsplanung besteht darin, die verschiedenen "Messer" im "Werkzeugkasten" der Mobilität richtig einzusetzen und intelligent zu kombinieren, um ein optimales und nachhaltiges Gesamtsystem zu schaffen, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird.

Ihre Analogie mit Zwilling ist daher sehr treffend und veranschaulicht diesen wichtigen Grundsatz in der Verkehrsplanung auf anschauliche Weise.